Norbertstraße an der A52: Essen blitzt lieber anstatt zu warnen

Die Stadt Essen kontrolliert immer wieder die Geschwindigkeit auf einem Abschnitt der Norbertstraße (Essen, NRW), die als Zubringer zur Autobahn 52 dient, ist auf derwesten.de zu lesen. Pikant dabei: Auf der innerstädtischen Straße gilt Tempo 50, sie führt hier allerdings direkt auf eine Autobahnauffahrt, zum sind links und rechts Leitplanken, die den Eindruck erwecken können, man befände sich bereits auf dem Beschleunigungsstreifen. Obwohl die Polizei von einer “möglichen Gefahrensituation” spricht, verweigert die Stadt zwar ein zusätzliches Schild “Tempo 50″, um die Gefahrenstelle deutlich zu kennzeichnen, führt aber die mobilen Messungen als Sicherheitsmaßnahme an.

Das sagt bastelblitzer.de: Ja, was denn nun? Wenn es der Stadt um die Sicherheit der Autofahrer geht und ihr bekannt ist, dass es dort zu heiklen Situationen kommen kann, dann kann sie doch wenigstens ein Schild hinstellen, auf dem das Tempolimit wiederholt wird. Da man aber der Aufforstung des Schilderwaldes keinen weiteren Vorschub leisten wolle, so heißt es im Bericht, kommt kein Schild. Aber auch kein stationärer Blitzer. Ganz klar ist: Der unregelmäßige Einsatz mobiler  Blitzer entschärft hier gar nichts, sondern schafft nur Einnahmen für die Stadt.

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