Bottrop erzielt weniger Blitzereinnahmen als kalkuliert

Rund 60000 Euro werde die Stadt Bottrop im Jahr 2014 weniger einnehmen als kalkuliert. Der Schuldige ist bereits ausgemacht: der Autofahrer. Er hielt sich häufiger an die Tempolimits als zu Jahresbeginn angenommen, berichtet Der Westen. Darum seien weniger Verwarn- und Bußgelder verhängt worden, als geplant. Auch das Herabsetzen der Toleranzgrenze, Messungen auch an Feiertagen und nach 22 Uhr sowie die Ausrüstung der Messwagen für Messungen in beide Fahrrichtungen gleichzeitig habe diese Entwicklung nicht aufhalten können.

Das sagt bastelblitzer.de: Da hat sich der erhöhte Kontrolldruck wohl in der Verkehrserziehung niedergeschlagen. Ein Sieg für die Sicherheit, sofern alle Messungen auch tatsächlich in ihrem Sinne gemacht wurden. Dieses Beispiel zeigt zwei wichtige Aspekte: 1. Ein gewisser Kontrolldruck ist nötig, damit die Autofahrer lernen, dass man sich an Tempolimits halten muss. 2. Die Einnahmen aus der Verkehrsüberwachung haben in einem kommunalen oder städtischen Haushaltsplan nichts zu suchen. Die Größe lässt sich nicht ohne Weiteres kalkulieren, zudem sollten wäre es viel glaubwürdiger und auch sinnvoller für die Allgemeinheit, die Einnahmen zweckgebunden an die Verkehrssicherheit oder zumindest für die Sanierung unseres maroden Straßennetzes wieder auszugeben.

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