Frontal 21 (ZDF): Gutachter und Richter bemängeln intransparente Messverfahren

Immer wieder stellen Richter Verfahren bei angeblichen Geschwindigkeitsverstößen ein, weil die Hersteller der Messgeräte wie Vitronic und ESO die so genannten Rohdaten der Messungen nicht preisgeben. Ein aktueller Beitrag des ZDF-Magazins Frontal 21 fasst die Zusammenhänge gut zusammen und lässt den ehemaligen Richter Helmut Knöner,  die Gutachter Hans-Peter Grün und Roland Bladt sowie einen Vertreter des Gerätehersteller Vitronic zu Wort kommen und beleuchtet auch kurz die Rolle der Physikalisch-Teschnischen Bundesanstalt PTB.

Das sagt bastelblitzer.de:  Mit der Blockadehaltung der Hersteller wird das Ziel Verkehrssicherheit ad absurdum geführt: Sie führt immer wieder zu Verfahrenseinstellungen in Fällen, in denen der Fahrer tatsächlich zu schnell unterwegs war. Weil aber die Hersteller die Daten nicht rausrücken, bleibt ein Restzweifel am Zustandekommen des Messwertes – und viele Richter sehen deshalb von einem eigentlich vorgesehenen Fahrverbot ab. Der erzieherische Effekt bleibt auf der Strecke.

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