Kreis Lippe verdient mit dem Blitzen, die Unfallzahlen steigen aber

Der Kreis Lippe (NRW) zeiht eine positive Blitz-Bilanz 2014, ist in der Online-Ausgabe der Lippischen Landeszeitung zu lesen. Den etwa gut eine Million Euro Kosten stehen 2,4 Millionen Euro Einnahmen bei der “Verkehrsüberwachung” gegenüber. Erwähnt werden nur stationäre sowie mobile Blitzer, es geht hier also – zumindest dem Bericht nach – nicht um Park-Knöllchen. Ein Polizei-Sprecher verteidigt die hohe Kontrolldichte mit dem Argument,  “Rasen” sei Unfallursache Nummer eins. Was ein Raser, ist bleibt hier aber – wie auch eigentlich sonst überall – undefiniert. Der Sprecher stellt ferner fest, dass die Überschreitungen tendenziell weniger krass ausfallen als früher. Die Zahl der Unfälle, bei denen eine Geschwindigkeitsüberschreitung ursächlich gewesen sei, aber habe sich seit 2011 jährlich leicht erhöht – trotz inzwischen elf stationären Anlagen im Kreis.

Das sagt bastelblitzer.de: Mehr Unfälle trotz immer mehr Blitzern – – wenn es der Kreis ernst meint, muss er wohl oder übel zu weiteren  Maßnahmen greifen, um die Unfallzahlen zu senken. Blitzen allein scheint es hier einfach nicht zu bringen. Denn wo es etwas bringt – sprich: alle vorschriftsmäßig fahren – übersteigen die Kosten automatisch die Einnahmen.

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