Plan in Plauen: Sieben neue Blitzer auf acht Kilometern

Plauen muss ein echt gefährliches Pflaster sein. Auf einer Strecke von acht Kilometern an der B 92 sollen in Kürze sieben stationäre Anlagen stehen, berichtet mopo24.de – sechs sollen das Tempo kontrollieren, eine Rotlichtverstöße dokumentieren.  Gründe für diese Aufrüstung sollen gestiegene Unfallzahlen sowie schlecht geplante Fußgängerüberwege sein. Besonders stutzig macht aber ein weiterer Plan der Stadt .Denn trotz der vielen neuen Geräte soll das zuständige Personal nicht aufgestockt werden. Angesichts so vieler neuer Geräte ist zu bezweifeln, dass dieser Plan dauerhaft aufgeht.

Das sagt bastelblitzer.de: Das ist mal Stadtplanung: Zuerst schlechte Fußgängerüberwege bauen und dann deswegen Blitzer aufstellen. Reine Symptombekämpfung, die der Stadt allerdings erst einmal zusätzliches Geld einbringen dürfte. Der Plan, mit dem bestehenden Personal auszukommen, ist riskant. In Kassel hat das nicht geklappt, dort sollte sich der einzige zuständige Messbeamte um fünf Geräte gleichzeitig kümmern. In seiner Verzweiflung hatte er sich ein Blanko-Messprotokoll gebastelt und an das von der Stadt beauftrage private Messunternehmen verteilt. Seit Monaten ermittelt die Staatsanwaltschaft deswegen gegen ihn wegen mittelbarer Urkundenfälschung. Denn Verkehrsüberwachung ist eine hoheitliche Aufgabe, die nicht von privaten Angestellten erfüllt werden darf. Dazu gehört auch die Auswertung der Bilder.

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