Landkreis Rostock: Blitzer arbeitete ein Jahr lang mit falscher Software

Von Dezember 2013 bis November 2014 war ein stationärer Blitzer an der B 105 bei Rostock mit einer falschen Software-Version aktiv, berichtet die Ostsee Zeitung. Wie der Landkreis überhaupt darauf kam, geht aus dem Bericht nicht hervor. Da allerdings die Rede von 30 bis 50 eingestellten Bußgeldverfahren vor dem Amtsgericht Güstrow die Rede ist, ist der Kreis nicht aus eigenem Antrieb darauf gekommen. Wahrscheinlicher ist, dass er erst durch entsprechende Verhandlungen darauf aufmerksam geworden.  Wie viele ungültige Messungen zu Verwarn- und Bußgeld gemacht wurden, ist noch nicht gekannt. Eine entsprechende Bastelblitzer.de-Anfrage läuft.

Das sagt bastelblitzer.de:  Klar funktioniert das Smartphone auch, wenn man noch nicht das neueste Software-Update installiert hat. Doch mit dem eigenen Telefon kassiert man ja auch keine Bußgelder von Fremden. Doch mit neuen Software-Versionen der Blitzgeräte werden bestimmte potenzielle Fehlerquellen ausgeschlossen und sorgen damit dafür, dass die Messungen so korrekt wie möglich sind. Außerdem sind sie Bestandteil der Zulassung durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt PTB in Braunschweig: Werden sie nicht aufgespielt, entspricht das Gerät nicht den Vorschriften – und darf  nicht einfach weiter eingesetzt werden.

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